LED-Linienlichter

Die wesentliche Anforderung der Beleuchtung für Zeilenkameras liegt darin, dass große Lichtmengen auf eine schmale Zeile projiziert werden müssen. Diese Lichtmengen sind notwendig, weil Zeilenkameras mit hoher Zeilenfrequenz und dementsprechend kurzer Belichtungszeit aufnehmen. LED-Linienlichter erzeugen ein sehr helles Licht, welches durch eine Linse fokussiert wird. Die LEDs sind sehr dicht nebeneinander angeordnet, so dass eine gleichmäßige Beleuchtung garantiert ist. Sondergrößen sind auf Anfrage möglich.

Prinzipiell unterscheidet man zwei Arten:
-       Auflichtanwendungen mit Fokussierlinse
-       Durchlichtanwendungen mit Diffusor und ggf. auch mit Fokussierlinse

Auflichtanwendungen mit Fokussierlinse:
Sehr helle LED-Auflichtanwendungen erfordern entweder eine passive oder aktive Wärmeabfuhr. Eine passive Kühlung erfolgt mittels Kühlkörper, eine aktive hingegen mittels Wasser- oder Druckluft.
LED-Auflichtbeleuchtungen ersetzen zunehmend Halogen- oder LED-Lichtquellen mit Glasfaser-Linienlichtern. Halogenlichtquellen mit Linienlichtern und Zylinder-Vorsatzlinse sind die Klassiker der Beleuchtungssysteme. Diese Beleuchtungstechnik ist heute noch die erste Wahl für ein breitbandiges Spektrum.

Durchlichtanwendungen mit Diffusor:
LED-basierte Linienlichter haben sich durch ihre einfache Bauform und ihre hohe Homogenität auch bei Durchlichtanwendungen durchgesetzt, da die Kamera direkt in die Beleuchtung schaut und die Helligkeit meistens ausreicht. Die LED-Linienlichter sind auch sehr langlebig und in verschiedenen Lichtfarben verfügbar.

LED-Linienlichter von Chromasens

Die Linienlichter CORONA II des Herstellers Chromasens sind in den Farben rot, weiß, grün und blau erhältlich. Die Standardlängen reichen von 180 bis 690 mm  (abgestuft  in 170 mm Modulen) mit unterschiedlichen Fokussierungen (95 mm, 190 mm,
∞ parallel sowie 60 mm auf Anfrage). Für die CORONA II ist ein modulares Kühlungssystem verfügbar, welches an die Einbaubedingung und Anforderung an die Lichtleistung der Beleuchtungsmodule angepasst werden kann. Neben passiver Kühlung mittels Kühlkörper gibt es auch noch Varianten mit Wasser- und Druckluftkühlung. Beleuchtungsstärken bis 3 Mio. Lux werden erreicht.

Die Linienlichter werden mit einem 4-kanaligen Controller XLC 4 angesteuert. Durch die Trennung des Controllers von der Beleuchtung ergibt sich ein auf das Minimum reduzierte Einbaumaß.

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